Panorama der Zürcher Wohnviertel mit modernen und historischen Gebäuden – Immobilienmarkt Überblick

Wichtiger Hinweis

Dieser Inhalt dient ausschliesslich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung oder verbindliche Immobilienbewertung dar. Für verbindliche Schätzungen konsultieren Sie einen zertifizierten Immobilienbewerter oder Notar.

CHF 16’700 pro Quadratmeter. Das ist der Zürcher Durchschnitt. Klingt nach einer brauchbaren Zahl – bis Sie merken, dass Ihre Wohnung in Seefeld liegt und nicht in Schwamendingen. RealAdvisor zeigt: Der Unterschied zwischen zwei Strassen kann 15 bis 20 Prozent ausmachen. Wer sich am Stadtdurchschnitt orientiert, verschenkt Geld oder verpasst den Verkauf.

Zürcher Immobilienpreise 2026 auf einen Blick

  • Durchschnittspreis: CHF 16’700/m²
  • Medianpreis Wohnungen: CHF 16’858/m²
  • 25-Jahres-Entwicklung: +185% (Wohnungen)
  • Jahrestrend: +4.3%
  • 75 Strassen mit detaillierten Preisdaten erfasst

CHF 16.700 pro m²: Was der Zürcher Durchschnitt wirklich bedeutet

Der Quadratmeterpreis von CHF 16’700 ist das, was die meisten Portale anzeigen. Punkt. Keine Erklärung, keine Einordnung. Das Problem: Diese Zahl mittelt Penthäuser am Zürichberg mit Erdgeschosswohnungen an der Langstrasse. Für Ihre konkrete Immobilie sagt sie fast nichts aus.

16’858 CHF/m²

Medianpreis Eigentumswohnungen Zürich (Februar 2026)

Gemäss kantonalen Daten lag der mittlere Preis für eine Eigentumswohnung 2024 bei CHF 1,1 Millionen – Einfamilienhäuser bei CHF 1,5 Millionen. Das sind 45 Prozent mehr als vor zehn Jahren. Aber diese Statistik erfasst den ganzen Kanton, nicht einzelne Quartiere.

Warum der Durchschnitt Sie täuschen kann

In Analysen von Immobilienbewertungen im Raum Zürich zeigt sich häufig: Eigentümer orientieren sich am stadtweiten Durchschnitt – ohne zu berücksichtigen, dass derselbe Objekttyp je nach Strasse 10–20 % mehr oder weniger wert sein kann. Eine 4-Zimmer-Wohnung in der Seefeldstrasse und eine in Altstetten haben wenig gemeinsam ausser der Postleitzahl.

Empfehlung: Der Stadtdurchschnitt sollte nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage dienen. Was zählt, ist der Preis in Ihrer Strasse. Und ja, diese Daten existieren – Sie müssen nur wissen, wo Sie suchen.

RealAdvisor: Kostenlose Immobilienbewertung in 3 Minuten per KI

Ein zentrales Problem vieler Eigentümer besteht darin, dass zwar der Durchschnittspreis bekannt ist, nicht jedoch der konkrete Wert der eigenen Immobilie. Maklerschätzungen kosten Zeit, und niemand weiss, ob der genannte Preis stimmt oder dem Provisionsinteresse dient. RealAdvisor schliesst genau diese Lücke.

Person prüft Immobiliendaten am Laptop im Wohnzimmer – Online-Immobilienbewertung
Immobilienbewertung vom Sofa aus: Daten statt Bauchgefühl

Die KI-gestützte Bewertung analysiert aktuelle Transaktionsdaten, vergleicht ähnliche Objekte in Ihrer Strasse und berücksichtigt 25 Jahre Marktentwicklung. Das Ergebnis: eine datenbasierte Schätzung in unter drei Minuten – ohne Maklergespräch, ohne Kosten, ohne versteckte Gebühren.

So funktioniert die KI-Bewertung von RealAdvisor

  1. Adresse eingeben

    Strasse und Hausnummer genügen für die erste Lokalisierung.

  2. Objektdaten ergänzen

    Zimmeranzahl, Wohnfläche und Zustand – die KI braucht Kontext.

  3. Datenanalyse abwarten

    Die KI vergleicht Ihr Objekt mit realen Transaktionen aus der Nachbarschaft.

  4. Bewertung erhalten

    Nach etwa drei Minuten liegt die Schätzung vor – kostenlos und unverbindlich.

75 Zürcher Strassen sind mit detaillierten Preisdaten erfasst. Echte Verkäufe aus der Nachbarschaft sind einsehbar. Wer möchte, kann anschliessend Makler mit Bewertungen und Verkaufszahlen vergleichen. Die hedonische Methode, die RealAdvisor nutzt, basiert auf etwa 70 Kriterien – von der Lage bis zur Ausstattung.

Preise nach Objekttyp: Wohnung, Haus und Zimmeranzahl im Vergleich

Nicht jede Immobilie ist gleich. Wer eine 2-Zimmer-Wohnung in Wiedikon verkaufen will, braucht andere Zahlen als jemand mit einem Einfamilienhaus in Witikon. Die folgende Übersicht zeigt, wo die Unterschiede liegen – basierend auf aktuellen Marktdaten.

Wohnungspreise: Von der 2-Zimmer- bis zur 5-Zimmer-Wohnung

Je grösser die Wohnung, desto niedriger tendenziell der Quadratmeterpreis. Das klingt paradox, ist aber logisch: Kleine Wohnungen sind in Zürich knapp und entsprechend teuer pro Quadratmeter. Eine 2-Zimmer-Wohnung kann durchaus CHF 18’000/m² kosten, während eine 5-Zimmer-Wohnung bei CHF 15’000/m² liegt.

Typische Zürcher Wohnstrasse mit gepflegten Mehrfamilienhäusern – Immobilienpreise nach Lage
Die Strasse macht den Preis: Mikrolage entscheidet über Tausende Franken

Hauspreise: Einfamilienhaus vs. Reihenhaus

Der Medianpreis für Häuser liegt bei CHF 16’185/m² – etwas unter dem Wohnungsniveau. Das liegt am Grundstücksanteil, der den Quadratmeterpreis des Gebäudes verdünnt. Laut ZWEX-Index der ZKB stiegen die Wohneigentumspreise im vierten Quartal 2025 um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Reihenhäuser liegen preislich zwischen Wohnungen und freistehenden Häusern – wer Kompromisse bei Garten und Nachbarn akzeptiert, spart rund 15 Prozent.

Preise nach Objekttyp: Wohnung vs. Haus (Zürich, Februar 2026)
Objekttyp Medianpreis/m² Typische Preisspanne
Eigentumswohnung CHF 16’858 CHF 14’000 – 22’000
Einfamilienhaus CHF 16’185 CHF 12’000 – 20’000
Reihenhaus CHF 14’500 CHF 11’000 – 17’000

Median vs. Durchschnitt: Warum die Unterscheidung zählt

Kurz erklärt: Der Durchschnitt addiert alle Preise und teilt durch die Anzahl. Der Median nimmt den mittleren Wert der sortierten Liste. Wenn drei Wohnungen CHF 500’000, CHF 600’000 und CHF 2 Millionen kosten, liegt der Durchschnitt bei über CHF 1 Million – der Median bei CHF 600’000. Für Ihre Entscheidung ist der Median aussagekräftiger, weil er Ausreisser ignoriert.

Wer über eine Investition nachdenkt, sollte prüfen, ob sich die Eigentumswohnung rechnet – besonders bei den aktuellen Zinskonditionen.

+185% in 25 Jahren: Die Langzeitentwicklung des Zürcher Marktes

Verkäufe erfolgen derzeit auf einem historisch hohen Preisniveau. Das ist keine Panikmache, sondern Mathematik. Wohnungen in Zürich haben seit 2000 um 185 Prozent zugelegt, Häuser sogar um 192 Prozent. Das entspricht einer durchschnittlichen Jahresrendite von rund 4,3 Prozent – ohne Mieteinnahmen.

Fallbeispiel: Thomas aus Seefeld

Fallbeispiel: Ein Eigentümer einer 4-Zimmer-Wohnung in Zürich-Seefeld plante den Verkauf und verfügte über eine Maklerschätzung von CHF 1,2 Millionen. Diese basierte auf Vergleichswerten aus dem Jahr 2023. Nach einem Zinsanstieg stellte sich die Frage, ob der Preis noch realistisch war. Eine datenbasierte Bewertung anhand aktueller Transaktionen ergab ein mögliches Preisniveau von CHF 1,35 Millionen, was eine stärkere Verhandlungsposition ermöglichte.


  • Ausgangsniveau – Preise vor dem Boom

  • +60% – Erste Dekade der Wertsteigerung

  • +130% – Corona-Boom verstärkt Nachfrage

  • +185% – Historischer Höchststand
Historisches Stadthaus neben modernem Wohngebäude in Zürich – Architektonische Entwicklung
25 Jahre Wertsteigerung: Altbau und Neubau profitieren gleichermassen

Die Prognose des HEV Schweiz für 2026: Die Nachfrage bleibt hoch, aber die Preisdynamik verlangsamt sich. Die Schweizerische Nationalbank hält den Leitzins bei 0 Prozent, die Inflation bei rund 0,4 Prozent. Wer verkaufen will, sollte nicht auf noch höhere Preise spekulieren – aber auch keine Panikverkäufe tätigen.

Einschätzung zur Marktpraxis: Zwischen dem ersten Bewertungsgedanken und dem Notartermin vergehen in der Regel 3–4 Monate. Wer zu hoch einsteigt, verliert wertvolle Wochen. Lieber realistisch starten und Spielraum nach oben lassen.

Ihre Fragen zu Immobilienpreisen in Zürich

Wie hoch ist der durchschnittliche Immobilienpreis pro m² in Zürich?

Der Durchschnittspreis liegt bei CHF 16’700 pro Quadratmeter (Stand Februar 2026). Der Medianpreis für Wohnungen beträgt CHF 16’858/m², für Häuser CHF 16’185/m². Diese Werte variieren je nach Strasse um 10-20 Prozent.

Wie haben sich die Immobilienpreise in Zürich in den letzten 25 Jahren entwickelt?

Wohnungen haben seit 2000 um +185% zugelegt, Häuser um +192%. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wertsteigerung von etwa 4,3%. Im letzten Jahr allein stiegen die Wohnungspreise um +4,3%.

Was kostet eine Wohnung oder ein Haus in Zürich nach Zimmeranzahl?

Kleinere Wohnungen (2-3 Zimmer) liegen oft bei CHF 17’000-18’000/m², grössere (4-5 Zimmer) bei CHF 15’000-16’000/m². Einfamilienhäuser kosten im Median CHF 16’185/m², Reihenhäuser etwa CHF 14’500/m².

Wie funktioniert eine kostenlose Online-Immobilienbewertung?

Sie geben Adresse und Objektdaten ein. Eine KI vergleicht Ihr Objekt mit realen Transaktionen aus der Nachbarschaft und berechnet einen Schätzwert. Bei RealAdvisor dauert das unter 3 Minuten – kostenlos und ohne versteckte Gebühren.

Sind die Immobilienpreise in Zürich noch am Steigen?

Ja, aber langsamer. Die Preissteigerung lag zuletzt bei +3,2% gegenüber dem Vorjahr (laut ZKB-Index). Experten erwarten, dass die Dynamik sich 2026 weiter verlangsamt, aber keine Preisrückgänge eintreten.

Ihre nächsten Schritte

Sie wissen jetzt, dass der Stadtdurchschnitt von CHF 16’700/m² nur die halbe Wahrheit ist. Sie kennen die Unterschiede zwischen Wohnungen und Häusern, zwischen Median und Durchschnitt. Und Sie haben gesehen, wie 25 Jahre Preisentwicklung aussehen.

Drei Dinge, die Sie diese Woche tun können

  • Ihre Strasse prüfen – liegt sie über oder unter dem Stadtdurchschnitt?
  • Eine kostenlose KI-Bewertung bei RealAdvisor durchführen – dauert 3 Minuten
  • Letzte Verkäufe in der Nachbarschaft ansehen – echte Transaktionen statt Angebotspreise

Grenzen dieser Marktanalyse

  • Die genannten Durchschnittspreise ersetzen keine individuelle Bewertung Ihrer spezifischen Immobilie
  • Preise können je nach Zustand, Ausstattung und exakter Lage erheblich abweichen
  • Marktdaten unterliegen Schwankungen – aktuelle Entwicklungen beim Kauf oder Verkauf berücksichtigen

Für eine verbindliche Einschätzung konsultieren Sie einen zertifizierten Immobilienbewerter, Notar oder Makler mit lokaler Expertise.